Ab 27. Oktober 2016 im Kino

Die Geschichte von Jens Söring und Elizabeth Haysom

Ein Film von Marcus Vetter und Karin Steinberger

„Ich fühlte mich wie der Held in Charles Dickens Roman “Eine Geschichte aus zwei Städten”, der sein Leben gab für die Liebe.“
Jens Söring


Synopsis

Erste Liebe lebenslänglich

Eine wahre Geschichte

Der brutale Doppelmord an Nancy und Derek Haysom 1985 war eine Mediensensation. Die Haysoms waren angesehene Mitglieder der virginianischen Gesellschaft - und der Schuldspruch gegen ihre Tochter Elizabeth und ihren deutschen Freund Jens Söring machten viele sprachlos. Die zwei hatten sich im August 1984 bei einem Orientierungsabend für die Hochbegabtenstipendiaten an der University of Virginia getroffen, er war sofort hingerissen von ihr. Sie war schön, unwiderstehlich, verwegen, das Produkt englischer Boarding Schools, er war jung, naiv, Sohn eines deutschen Diplomaten. Als die Ermittler in ihren Untersuchungen Elizabeth Haysom und Jens Söring immer näher kamen, flohen sie aus Amerika. Die Flucht war ein Abenteuer: Europa, Asien. Am 30. April 1986 wurden sie in England wegen Scheckbetrugs gefasst. Elizabeth Haysom gestand bei ihrem ersten Prozess in den USA die Anstiftung zum Mord an ihren Eltern und wurde zu 90 Jahren verurteilt. Jens Söring kämpfte jahrelang gegen die Auslieferung in die USA, auch vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. Erst als die Amerikaner auf die Beantragung der Todesstrafe verzichteten, wurde er in die USA ausgeliefert. Am 4. September 1990 wurde Jens Söring wegen Mordes zu zweimal lebenslänglich verurteilt. Seitdem sitzen beide in US-Gefängnissen, nicht weit voneinander entfernt. Das Versprechen ist ein Film über eine große Liebe und einen großen Verrat und über das amerikanische Rechtssystem, das sich selbst nicht mehr zu hinterfragen scheint.





"Jeden Morgen, wenn ich die Augen aufschlage und die dicken Gitterstäbe vor meinem Fenster sehe, muss ich an den Abend denken, an dem mein Absturz begann."
Jens Söring


Director‘s Statement

Von Karin Steinberger und Marcus Vetter

Als Karin Steinberger Jens Söring das erste Mal gegenübersaß, war er seit zwanzig Jahren Gefangener. Er hatte mehr Zeit im Gefängnis verbracht als draußen in der freien Welt. Das war im August 2006. Er erzählte von seiner großen Liebe zu Elizabeth Haysom, von Lüge und Verrat. Es war wie ein Schwall, als rede er um sein Leben. Und immer wieder dieser eine Satz: Ich bin unschuldig.

Das ist jetzt zehn Jahre her. Seitdem hat er ihr fast täglich geschrieben, seine Briefe sprühten vor Zorn, manchmal auch vor Hoffnung. Und bei jedem Besuch wieder Neuigkeiten: Es gab ein Parole-Hearing, bei dem der Vorsitzende vor aller Augen einschlief. Wie alle anderen Bewährungsanhörungen wurde auch diese abgelehnt. Dann tauchte ein Zeuge auf, der Söring entlastete, für den sich aber kein Offizieller interessierte. Es gab DNA-Ergebnisse, aber keine Spur am Tatort konnte Jens Söring zugeordnet werden. Es gab Hoffnung, als Tim Kaine, der demokratische Gouverneur von Virginia, 2010 Sörings Haftüberstellung nach Deutschland verkündete. Und es gab das tiefste Loch, als der republikanische Nachfolger, Bob McDonnell, die Haftüberstellung als erste Amtshandlung wieder aufhob. Jens Söring blieb Gefangener Nummer 1161655, verurteilt zu zweimal lebenslänglich für den Mord an Nancy und Derek Haysom, die am 30. März 1985 hingemetzelt wurden in ihrem Haus in Lynchburg, Virginia. Was immer blieb, war die Frage: Ist Jens Söring schuldig, ohne jeden Zweifel?

Vor drei Jahren fragte Karin Steinberger dann Marcus Vetter, ob er mit ihr einen Film über diesen Fall machen wolle. All die Ungereimtheiten, die Verfahrensfehler, die Fragen, die nie beantwortet wurden. Die Geschichte schien noch nicht zu Ende erzählt. Da saß Söring seit 27 Jahren im Gefängnis. Sie hatten davor zwei Dokumentarfilme zusammen gemacht: „Hunger“ (2009) und „The Forecaster“ (2015). Und jetzt also der Haysom-Mord, eine Geschichte wie in Hollywood erfunden. Zwei Hochbegabte treffen sich an der University of Virginia, sie, schön und verwegen, er, hochintelligent und arrogant. Die zwei verlieben sich, werden ein Paar, dann werden Elizabeths Eltern ermordet.

Die Polizei hat erst keine Anhaltspunkte, kommt dem Paar aber immer näher, Elizabeth und Jens fliehen nach Asien, Europa, werden wegen Scheckbetrugs in England verhaftet. In Verhören gestehen erst beide, dann widerrufen beide. Söring sagt, er habe gestanden, um sie vor dem elektrischen Stuhl zu retten. Haysom sagt: Er war es. Die große Liebe, verkommen zum tödlichen Verrat.

Das Interview, das Steinberger und Vetter im Buckingham Correctional Center mit Jens Söring führen, ist das letzte, das er vor einer Kamera geben darf. Seitdem: Drehverbot. Durch Zufall kommen sie an das gesamte Videomaterial der Prozesse. Der brutale Doppelmord war damals in den USA eine Mediensensation, täglich live im Fernsehen. Das Material ist eine weitere Sensation, alles wird nochmal sichtbar: Wie sich Elizabeth Haysom in Lügen verstrickt, wie der Anwalt von Jens Söring an den Verfahrensregeln Virginias scheitert, wie Jens Söring mit seiner jugendlichen Arroganz alle gegen sich aufbringt, wie Fakten verdreht und entscheidende Fragen nie gestellt werden.
 
Die Dreharbeiten entwickeln ihren eigenen Sog: Steinberger und Vetter finden den FBI-Agenten, der ein Täterprofil geschrieben hat, von dem die Behörden bis heute sagen, dass es nie geschrieben wurde. Sie gehen mit einem Detektiv auf die Suche nach Zeugen, die vor Gericht nie gefragt wurden, warum auch immer. Sie erfahren, dass der Missbrauch von Elizabeth Haysom durch ihre Mutter immer noch ein Tabuthema ist. Nacktfotos, die die Mutter von ihrer Tochter gemacht hat, sind bis heute versiegelt und unauffindbar.

Als der Film am 24. Juni 2016 auf dem Münchner Filmfest Weltpremiere hat, sitzt Jens Söring seit 30 Jahren, einem Monat und 24 Tagen im Gefängnis. Die Dinge sind schon jetzt in Bewegung geraten. Es bleibt die entscheidende Frage: Ist Jens Söring schuldig, ohne jeden Zweifel?

Im August 2016 bestätigt das Gerichtsmedizinische Institut von Virginia, dass die Blutspuren am Tatort, Blutgruppe 0, nicht von Jens Söring stammen. Damit ist wissenschaftlich bewiesen, dass ein Mann am Tatort war, der nicht Jens Söring ist. Kurz danach überreicht Sörings Anwalt dem Gouverneur von Virginia, Terry McAuliffe, eine Petition, in der die bedingungslose Anerkennung von Sörings Unschuld gefordert wird. Der Film ist Teil der Petition.

München, den 8.8.2016

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Chuck Reid, einer der Ermittler im Haysom-Fall. Er erinnert sich, dass es ein FBI-Täterprofil gibt, das am Tatort erstellt wurde und von einer Frau als Täterin ausging. Ricky Gardner behauptet, es hätte nie ein solches Profil gegeben.

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Ricky Gardner, der sich selbst als „lead investigator“ im Haysom-Mord bezeichnet. Er war dabei, als Jens Söring in London ohne Anwalt den Mord gestand. Später widerrief Jens Söring dieses Geständnis immer wieder. Gardner verteidigt bis heute, dass man vor Gericht den Reifenabdruckexperten über Sockenabdrücke reden ließ, obwohl Experten sagen, dass seine Aussage falsch war und die Geschworenen irregeführt habe.

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Rich Zorn, ehemaliger Stellvertretender Generalstaatsanwalt und ein Freund der Familie Söring, sein Sohn ging in dieselbe Schule wie Jens Söring. Er unterstützt die Familie seit vielen Jahren und setzt sich für Sörings Überstellung nach Deutschland ein. Er ist ein wortmächtiger Kritiker des Justizsystems in Virginia.

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Gail Marshall, die ehemalige Stellvertretende Staatsanwältin von Virginia kämpft seit vielen Jahren für Jens Söring. Sie sagt, sie habe in ihrer ganzen Karriere nur zwei Fälle gehabt, bei denen sie sich absolut sicher war, dass die Verurteilten unschuldig sind. Der eine ist mittlerweile ein freier Mann, der andere ist Jens Söring.

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Tom Elliott, ein katholischer Diakon und Gefängnisseelsorger, der Jens Söring seit vielen Jahren begleitet, ihn als einer der wenigen regelmäßig im Gefängnis besuchte, bis es ihm verboten wurde, weil seine Beziehung zu Jens angeblich zu freundschaftlich sei.

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Dave Watson, ein Privatdetektiv, der sich im Auftrag von Gail Ball mit dem Fall Söring beschäftigt und der den vielen Fragwürdigkeiten und Verfahrensfehlern nachgeht, die in diesem Fall gemacht wurden.

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Gail Ball, Jens Sörings Rechtsanwältin, die den Privatdetektiv Dave Watson engagiert hat, um das Verbrechen endlich aufzuklären.

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Steven D. Rosenfield reichte am 18. Januar 2011 eine Klage ein, um Sörings Transfer nach Deutschland auf juristischem Weg durchzusetzen. Am 12. Januar 2010 hatte der demokratische Gouverneur von Virginia, Timothy M. Kaine um Haftüberstellung von Söring nach Deutschland gebeten, doch sein Nachfolger zog diese eine Woche später zurück. Im Juli 2012 wurde Sörings Haftüberstellungsklage abgelehnt.

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William Sweeney, der Richter, der die Haysom-Prozesse führte. Er erklärte sich für nicht befangen, obwohl er vor Prozessbeginn ein Interview gegeben hat, in dem er sagte, dass er Jens Söring für schuldig hält und obwohl er befreundet war mit einem Mitglied der Haysom Familie.

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Tony Buchanan, ein Zeuge, der den Ermittlern sagte, dass Elizabeth Haysom mit einem anderen Mann – nicht Jens Söring - zu ihm in die Autowerkstatt kam und ein beschädigtes Auto brachte, in dem ein blutiges Messer lag. Der Zeuge wurde nie offiziell verhört.

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Ed Sulzbach war FBI-Agent und einer der führenden FBI-Profiler. Er untersuchte den Tatort in Loose Chippings und kam in seinem Täter-Profil zu der Schlussfolgerung, dass es sich bei dem Täter sehr wahrscheinlich um ein weibliches Mitglied der Haysom-Familie handelt. Das Täter-Profil verschwand aus unerfindlichen Gründen und wurde vor Gericht nie erwähnt. Einer der Ermittler leugnet, dass es dieses Protokoll je gab. Mehrere Anfragen beim FBI sind bis heute unbeantwortet. Ed Sulzbach starb am 13. April 2016 im Alter von 75 Jahren. Sein Täter-Profil ist bis heute nicht aufgetaucht.

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Carlos Santos, ein Journalist, der den Fall von Anfang an verfolgt hat und sein Glück nicht fassen konnte, als er nach 28 Jahren ein Interview mit Elizabeth Haysom führen konnte. Über das Interview hat er nie geschrieben.

„Wenn meine Liebste mir die Treue schwört, dann glaub ich ihr. Zwar lügt sie wie gewohnt, doch soll sie denken, ich sei jung, betört, und von der falschen Welt bis jetzt verschont.“
(Sonett Nr. 138, Shakespeare)




Presse

Presse & Rezensionen

Doppelmord in den USA: Deutscher Diplomatensohn sitzt im Gefängnis

Mitteldeutsche Zeitung, 21.09.2016

Filmkritik: Das Versprechen

Filmstarts.de 14.09.2016

Rezension: Erste Liebe lebenslänglich

Spielfilm.de von Bianka Piringer

Rezension: Die Wahrheit liegt irgendwo da draussen

Programmkino.de von Christian Horn

Seit 30 Jahren unschuldig im US-Knast?

Hannoversche Allgemeine, 31. August 2016

Nach 30 Jahren im US-Gefängnis hat Jens Söring neue Hoffnung

Berliner Morgenpost, 30.08.2016

Nach 30 Jahren in Haft – Kommt Jens Söring endlich aus dem Gefängnis?

Bonner Express vom 25.08.2016

Über 30 Jahre unschuldig im Gefängnis

Tagesspiegel vom 25.08.2016

DNA soll nach 31 Jahren die Unschuld beweisen

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25.08.2016

Seine Briefe aus dem Gefängnis klingen jetzt anders

Süddeutsche Zeitung, 24.08.2016

Unschuldig im Knast?

DasDing, 05.08.2016 (Video)


Zweimal lebenslänglich – Der Dokumentarfilm "Das Versprechen"

Süddeutsche Zeitung, 29.06.2016

"Das Versprechen" auf dem Filmfest München

Interview mit Marcus Vetter und Karin Steinberger
Kino-zeit.de, 26.06.201 (Video)

"Das Versprechen" von Karin Steinberger & Marcus Vetter

Kinozeit Kritik, 25.06.2016


Karin Steinberger und Marcus Vetter im Gespräch mit Anja Buchmann

Deutschlandfunk Sendung Corso, 24.06.2016 (Audio)

"Das Versprechen" - Filmtipp zum Münchner Filmfest

Exklusive Ausschnitte und Interview Karin Steinberger
Bayrischer Rundfunk, 23.06.2016 Capriccio (Video)

Ein amerikanischer Justizirrtum? Der Fall Jens Söring

Huffington Post, 17.06.2016

Empfehlung des Programmers Christoph Gröner zur Reihe Neues Deutsches Kino

Filmfest München, 09.06.2016 (Video)

Naiver Freund oder eisklater Mörder? Jens Söring ging für seine große Liebe ins Gefängnis

RTL Next, 05.06.2016

Emotionsgeladen: Neues Deutsches Kino

Pressemitteilung Filmfest München, 1. Juni 2016

Doppelmörder Söring – Fall des Bonner Diplomatensohns kommt ins Kino

Bonner Express, 26.03.2015 von Iris Klingelhöfer

Haysom: Soering killed her parents because mom sexually abused her

The Daily Progress, September 10, 2016

Interview with Steven Rosenfield on the Coy Barefoot Programm

ABC16 August 28, 2016

Femme fatale: Literary allusions in the Haysom homicides

C-Ville August 31, 2016

McAuliffe responds convicted killer´s request for pardon

WSLS10, August 26, 2016

Haysom murders investigator shares doubt about guilt of Jens Soering

WDBJ7 August 25, 2016

Jens Soering Petitions Gov. McAuliffe for Pardon Based on New Evidence

NBC29, August 25, 2016 (Video)

Soering cites new DNA evidence in petition for pardon

CBS19 Newsplex, August 25, 2016 (Video)

Jens Soering petitioning Virginia governor for pardon

WDBJ7, August 25, 2016 (Video)

Convicted killer's attorney files petition asking for absolute pardon

WSET13, August 25, 2016 (Video)

Additional evidence driving force behind Jens Soering´s pardon request

WVTF Radio Station, August 25, 2016 by Sandy Hausman (Radio)

Jens Söring claims his innonence after new blood analysis

WVTF Radio Station, August 25, 2016 by Sandy Hausman (Radio)

German diplomat’s son petitioning Va. governor for pardon

The Washington Times, August 25, 2016

Soering's attorney presents evidence to dispute guilt in double murder

The Daily Progress, August 24, 2016

German diplomat`s son, Jens Soering, petitioning Va. governor for pardon

Richmond-Times-Dispatch, Aug 24, 2016

A Bedford County murder case, more than 30 years old, is back in the spotlight

WSLS10, August 24, 2016 (Video)

Absolute pardon: Soering petitions another governor

C-Ville, August 24, 2016

Jens Soering says new blood analysis proves his innocence in 31-year-old case

Washington Post, August 24, 2016

Documentary film The Promise selected at 34. Munich Film Festival

Press release Filmperspektive, June 8, 2016

Love, Hate, Betrayal

Press release Filmfest Munich, June 1, 2016

“Soering documentary to premiere at Munich Film Festival”

CVILLE, May 11, 2016 by Lisa Provence

"The Promise: Why Did Soering Confess"

WVTF Radio, April 25, 2016 by Sandy Hasuman
Part 1    Part 2     Part 3



Ein Blick hinter die Kulissen – Video Interview zu DAS VERSPRECHEN mit Kameramann Georg Zengerling und Christoph von Stieglitz

Erste exklusive Szenen und Co-Regisseurin Karin Steinberger im Interview. Filmtipp zum 34. Münchner Filmfest in der Sendung Capriccio im Bayrischen Rundfunk vom 23.06.2016.

Kino-zeit.de Interview vom 26.06.2016 – 4 kurze Fragen an: Marcus Vetter und Karin Steinberger über DAS VERSPRECHEN zur Weltpremiere im Rahmen des Filmfest München 2016 in der Programmreihe Neues Deutsches Kino.

Presse

Pressekontakt & Download

Entertainment Kombinat GmbH  |  Anika Müller  |  Tel. +49 30 29 77 29-39  |  a.mueller@entertainmentkombinat.de
Karin Steinberger  |  Tel. +49 (0)89.21 83 86 17  |  karin.steinberger@sueddeutsche.de

     


Das Versprechen ab 27. Oktober 2016 im Kino

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Weltpremiere

34. Filmfest München 2016 – 24. Juni 2016


VORSTELLUNGEN – DAS VERSPRECHEN (131 Min.)

Freitag

24.06.2016

17:00 Uhr ARRI KINO

Sonntag

26.06.2016   

11:30 Uhr   ARRI KINO

Donnerstag 

30.06.2016

19:30 Uhr City 3

Freitag

01.07.2016 

22:00 Uhr Gloria Palast


Eröffnungsfilm der Reihe "Neues Deutsches Kino" 

Liebe, Hass, Verrat: Zwischen Zuneigung und Gewalt pendeln die Filme in der diesjährigen Auswahl der Reihe Neues Deutsches Kino, die vom Liebesmelodram über die True-Crime-Dokumentation bis zur rabenschwarzen Komödie und dem Road-Movie reichen. Die Reihe zeigt Filme junger Regisseure genauso wie die neuesten Werke bekannter Namen. „Das Filmfest München ist eine der wichtigsten Plattformen für innovatives deutsches Kino“, sagt Festival-Leiterin Diana Iljine. Es zeigt das Beste aus dem aktuellen deutschen Film. Sechzehn Spielfilme und drei Dokumentarfilme sind 2016 in der Reihe Neues Deutsches Kino als Weltpremieren zu sehen.

Wie nah große Liebe und Verbrechen beieinander liegen können, zeigt der Dokumentarfilm „Das Versprechen“. Er rollt den brutalen Doppelmord an dem Ehepaar Nancy und Derek Haysom im Jahr 1985 auf, für den Jens Söring, der deutsche Freund ihrer Tochter Elisabeth, verurteilt wurde. Als Sprecher sind Imogen Poots und Daniel Brühl zu hören.Mehr als drei Jahre lang recherchierten Karin Steinberger und Marcus Vetter mit ihrem Team diesen Mordfall, der weltweit Aufsehen erregte. Dabei fanden sie neue Beweise, zum Beispiel, dass keine der am Tatort gefundenen Blutspuren Jens Söring zuzurechnen sind. Ein brisanter Dokumentarfilm über eine große Liebe und einen großen Verrat und über das amerikanische Rechtssystem, das sich selbst nicht mehr zu hinterfragen scheint.

Kino-zeit.de Interview vom 26.06.2016 – 4 kurze Fragen an: Marcus Vetter und Karin Steinberger über DAS VERSPRECHEN zur Weltpremiere im Rahmen des Filmfest München 2016 in der Programmreihe Neues Deutsches Kino.

Eine von drei Empfehlungen des Programmers Christoph Gröner aus der Reihe NEUES DEUTSCHES KINO beim Filmfest München 2016: "Genauso spannend als True-Crime-Dokumentation, wie politisch höchst Aufsehen erregend."

Behind the scenes

Ein Blick hinter die Kulissen bei den Dreharbeiten

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Dreharbeiten mit der Anwältin Gail Ball und dem Detektiv Dave Watson in der Asservatenkammer in Bedford.

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Marcus Vetter (Regie) und Georg Zengerling (Kamera) bei Dreharbeiten in Bedford.

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Aljoscha Haupt (Ton) und Georg Zengerling (Kamera) bei Dreharbeiten vor dem Fluvanna correctional Center for Women in Troy, Virginia, in dem Elizabeth Haysom sitzt.

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Marcus Vetter (Regie), Georg Zengerling (Kamera) and Aljoscha Haupt (Ton) bei Dreharbeiten in Lynchburg, Virginia.

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Georg Zengerling (Kamera) und Aljoscha Haupt (Ton) in Bedford, Virginia.

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Ricky Gardner in seinem Büro in Bedford.

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Der Detektiv Dave Watson mit Aljoscha Haupt (Ton) und Georg Zengerling (Kamera) in Cape Charles.

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Aljoscha Haupt (Ton) und Georg Zengerling (Kamera) nach den Dreharbeiten.

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Dreharbeiten bei Chuck Reid in Bedford.

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Marcus Vetter und Karin Steinberger bei Dreharbeiten bei Chuck Reid in Bedford.

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John und Suzanne Peniche in Lynchburg, vor ihrem Haus, in dem Elizabeth Haysoms Eltern 1985 ermordet wurden.

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Aljoscha Haupt (Ton) bei Dreharbeiten in Bedford.

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Das Team und Jens Sörings Anwältin Gail Ball in Virginia.

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Dave Watson in Washington DC.

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Mike Gentile (zweite Kamera) und Georg Zengerling (Kamera) in New York City.

Produktion

Eine Produktion von Filmperspektive und Bukera Pictures


Die Filmperspektive wurde im Jahr 2003 mit dem Ziel gegründet eigene Dokumentar- und Spielfilme zu produzieren. Wir verstehen uns vor allem als eine Plattform für internationale Co-Produktionen mit Produzenten, Redakteuren und Filmemachern, die wie wir daran glauben, dass Geschichten mehr erreichen müssen, als nur zu unterhalten. Unser Interesse gilt vor allem Dokumentarfilmen, die eine sehr persönliche Handschrift tragen und Geschichten erzählen, die überall auf der Welt emotional verstanden werden können. Außerdem interessieren uns Themen, die ein "ZEICHEN DER ZEIT" darstellen. Das sind Themen, an die oft niemand glaubt, weil sie ihrer Zeit „voraus“ sind.


Für mehr Informationen kontaktieren Sie bitte: info(at)filmperspektive.de Redaktion: Karin Steinberger
karin.steinberger(at)sueddeutsche.de | +49 (0)89.21 83 86 17
Weltvertrieb: Louise Rosen
louise(at)louiserosenltd.com | +1 617.899 66 29
Vertrieb Deutschland: Farbfilm Berlin
info(at)farbfilm-verleih.de |  +49 (0)30.29 77 29 44   
Eine Produktion von Filmperspektive
Ein Film von Marcus Vetter und Karin Steinberger
In Koproduktion mit SWR, ARTE, BR, DR, BBC, SVT, VPRO
Regie & Schnitt Marcus Vetter
Co-Regie Karin Steinberger

Produktionsjahr

2016
Produzenten Marcus Vetter
Louise Rosen
Ulf Meyer
Kamera Georg Zengerling
Zusätzlicher Schnitt Michele Gentile
Patrick Wilfert
Ton Aljoscha Haupt
Mischung Jonathan Schorr
Sounddesign Markus Limberger
Musik Jens Huerkamp
Farbkorrektur Fabiana Cardalda
Herstellungsleitung Annette Burchard
Rechtsberater Albert Kitzler
Redaktion Gudrun Hanke el Ghomri, SWR
Chatherine le Goff, ARTE
Petra Felber, BR
Mette Hoffmann Meyer, DR
Nick Fraser, BBC
Kate Townsend, BBC
Axel Arnö, SVT
Nathalie Windhorst, VPRO
Gefördert von MFG und DFFF
Deutschlandvertrieb Farbfilm, Berlin
Weltvertrieb Louise Rosen Ltd.

BRD 2016  / Drehzeit: April 2014 – Juni 2015 Format: HD/35mm 
Aufnahmeformat: HD  Tonformat: Dolby Digital / 1:1.85
Ein Film von
Marcus Vetter und Karin Steinberger

mit den Stimmen von
Imogen Poots und Daniel Brühl

Schnitt und Regie
Marcus Vetter

Co-Regie
Karin Steinberger

Kamera
Georg Zengerling

Ton
Aljoscha Haupt

Mischung
Jonathan Schorr

Sound Design
Markus Limberger

Musik
Jens Ole Huerkamp

Farbkorrektur
Fabiana Carldalda

Zusätzlicher Schnitt
Michele Gentile
Patrick Wilfert

Zusätzliche Kamera
Michele Gentile

Schnittassistenz
Leon Füngers

Rechtsberatung
Albert Kitzler

Herstellungsleitung
Annette Burchard

Produzenten
Marcus Vetter
Louise Rosen
Ulf Meyer

mit
(in Reihenfolge der Erscheinung)
Jens Söring
Chuck Reid
Ricky Gardner
Susanne Peniche
John Peniche
Carlos Santos
Rich Zorn
Gail Marshall
Tom Elliott
Dave Watson
Gail Ball
Steven Rosenfield
Judge William Sweeney
Mada Sweeney
Tony Buchanan
Ed Sulzbach
Knut Abraham



Dialogschnitt
Aljoscha Haupt
Eric Gühring

Geräuschemacher
Peter Deiniger
Julia Müller-Scherz
 
Mischstudio Geräusche
Cine Impuls

Art Dorector
Michele Gentile

Animatoren
Leon Füngers
Sascha Schmidt

Leitung Postproduktion
Georg Zengerling

Zusätzliche Rechtsberatung
F. Robert Stein, Pryor Cashman LLP
W. Wilder Knight II, Pryor Cashman LLP

Englische Übersetzung
Dr. Jo Van Vliet
Sarah Jobalia
 
Französische Übersetzung
Jeanne Baliteau

Spanische Übersetzung
Dora Melcher

Kameratechnik
Georg Zengerling
Achim Johne

HD Postproduktion
Bewegte Bilder

Kinomischung
Bewegte Bilder

Post Production Studio
Bukera Pictures

DCP Mastering
Bewegte Bilder

Titel & Abspanndesign
Michele Gentile
Leon Füngers

Grafik & Web Design
Second Screen Konzept
Ulf Meyer
addictivefilm
 
Cross Media
Pjotr Strokov


Illustration & Posterdesign
Jean-Pierre Kunkel
Gordian Breede
Ulf Meyer

Filmgeschäftsführung
Hans-Jürgen Bubser

Associate Producer
StreamWerx
Jörg Widmer

Buchführung Filmperspektive
Dietmar Neubrand

Praktikanten
Bianca Schiller
Julian Schöner
Sarah Jobalia
Johanne Ebel
Niels Bauder
Felix Reiter
Vera Paulmann
Samuel Gentile
Hannah Doll
Andrea Stettmer
Christoph von Stieglitz
 
Recherche
Elizabeth Klinck

Transkription
Julian Schöner
Sarah Jobalia
Niels Bauder
Ulf Meyer

Stringers USA
Decker Campbell
Ann Woodroof Williams

E&O Versicherung
HISCOX Ltd
Caninenburg&Schouten GmbH

Sedfotograf
Georg Zengerling
 
Luftaufnahmen Gefängnis
Decker Campbell
Ann Williams

Archiv
WSET-TV
Privatarchiv Judge Sweeney
CNN
BBC

Wir danken allen,
die den Film unterstützt haben

Florian Alcantara
Martin Armstrong
Beth Avang
Celine Babic
Francisco Barata
Brigitte Baur
Timo Baur
Carl von Bergengruen
Anna Boeckh
Nira Bozkurt
Tom Burchard
Dawn Cleaver
Franco De Luca
Dedina Dettmers
Leo Ellis
Leonore Fisch
Daniel Fritz
Esther Frohnmeyer
Gesine Füngers
Robert Gehring
Alexandre Geisselmann
Nicola Gentile
Christiane Gentile
Davide Gentile
Samuel Gentile
Chris McGinty
Klaus Graf
Katharina Graf
Monika Gossmann
Christoph Gröner
Anne Götz
Hans-Jürgen Guth
Juliane Hahn
Gunnar Hartsieker
Christian Hasemann
Samira Higham
Marc Jacob
Jaqueline Janosi
Hannes Jo Rühle
Pierre Johne
Denise Kalipciyan
Dr. Bernd Kaut
Margit Ketterle
Christoph Klotz
Stephan Klotz
Sabrina Klumpp
Sina Knoll
Jan Knollman
Norman Koch
Dieter Krauss
Jasmin Krist
Alexandra Kuhn
Barbara Kuhls
David Kussel
France Saint Léger
Richard Lessau
Mette Lubczyk
David Marco
Dr. Frank Meerkamp
Dora Melcher
Nicky Merl
Frauke Meyer
Ralph Nitz
Beate Nonhoff
Florence Olara
Susanne Patzner
Karlinha Pöhläinen
Lia Polotzek
Laura Preu
Andres Preuss
Grigori Prokhorov
Andre Reifenrath
Benjamin Rothenbacher
Kerstin Rupp
Katharine Rydlink
Lisa Schallenmüller
Jennifer Schense
Frederik Schmidt
Gunnar Schmidt
Carsten Schuffert
Butsarakorn Sorngwong
Holger Spannbauer
Sandor Söth
Slatko Stürmer
Milan Stürmer
Francesca Tummarello
Jana Tolle
Sandra Vach
Daniel Van Eendenburg
Solidea Valenti
Nina Wagner
Gisela Wendel
Charlotte Widmer
Arne Wittig
Raul Nino Zambrano
Benno Zengerling
Dorothea Zengerling


Mit besonderem Dank an

Bernadette Faber
Dr. Christoph Hauser
Kai Henkel
Petra Hermanns
Terrence Malick
Margaret MM. Menegoz
Sibel Kekilli
Christoph Strässer
Jörg Widmer
Martina Zöllner

Redaktion   
Gudrun Hanke El Ghomri, SWR
Catherine le Goff, ARTE
Petra Felber, BR
Mette Hoffmann Meyer, DR
Nick Fraser, BBC
Kate Townsend, BBC
Axel Arnö, SVT
Nathalie Windhorst, VPRO


Eine Koproduktion von

   

 
In Zusammenarbeit mit

        



Gefördert von


  



Vertrieb Deutschland

     


Weltvertrieb




©
Filmperspektive 2016

Weitere Filme

Weitere Produktionen der Filmperspektive und Bukera Pictures




Impressum

Eine Kooperation von Filmperspektive, farbfilm verleih und addictivefilm

Filmproduction


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Sickstrasse 36 | 70190 Stuttgart | Deutschland
T: +49 (0) 7071 36 79 06
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Handelsregisternummer: HRB 23950
Amtsgericht Stuttgart

Verleih Deutschland


farbfilm verleih GmbH
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T: 030 - 29 77 29 44 | F: 030 - 29 77 29 79
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www.farbfilm-verleih.de
Amtsgericht Charlottenburg
Handelsregisternummer: HRB100911 B

Webseiten Konzept & Design


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